Was tun bei einem akuten Sterbefall?

 

Wenn jemand Zuhause gestorben ist, sollte man zuerst den Hausarzt rufen. Ist der Hausarzt nicht erreichbar, sollte der Vertreter gerufen werden. Schaltet man den Notarzt ein, besteht ein erhöhtes Risiko, dass er eine „ungeklärte Todesursache“ bescheinigt. In diesem Moment müssen wir von Radermacher leider automatisch die Polizei einschalten. Der Tote wird dann beschlagnahmt und gründlich untersucht. Erst nach ärztlicher Freigabe dürfen wir dann weitere Schritte unternehmen.

Stirbt jemand in einem Krankenhaus oder Seniorenheim, wird der Arzt durch das Personal verständigt. Danach brauchen Sie uns nur anzurufen. Wir veranlassen dann alles Nötige.

 

Zeit lassen - auch im Sterbefall

Wenn der Totenschein ausgestellt ist, können wir sofort kommen. Nach dem Gesetz darf man aber bis zum nächsten Tag warten, ehe ein Verstorbener abgeholt werden muss. Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen. Es spricht nichts dagegen, wenn Sie in Ruhe Abschied nehmen wollen. Es wird Ihnen später helfen.

Egal, wo und wann jemand gestorben ist, Sie können das Beerdigungsinstitut immer frei wählen. Wir sind für Sie da, egal wo und wie jemand verstorben ist.

 

Welche Papiere braucht man?

Wenn ein Sterbefall eingetreten ist, drängt die Zeit. Nicht nur die Beerdigung muss geregelt werden, sondern auch viele Behörden und Unternehmen benachrichtigt werden. Wir können hier nicht all die Stellen aufzählen, daher nur einige Beispiele: Standesamt, Friedhofsamt, Pastor, Bestatter, Gärtnerei, Zeitung, Druckerei, Krankenkasse, Versicherungen, Rentenamt, Arbeitgeber, Nachlassgericht, Bank, Vermieter, und, und, und. Bei einem Sterbefall hat man für diesen "Papierkrieg" keinen Sinn, aber leider muss  sein. Dafür stehen wir Ihnen im Fall eines Falles mit Rat und Tat zur Seite.

 

Alle Familienangehörigen sollten wissen, wo sich wichtige Papiere befinden. Für den Fall der Fälle sollte man folgende Papiere immer griffbereit haben: Personalausweis, Familienbuch oder Heiratsurkunde, bei Ledigen die Geburtsurkunde, bei Geschiedenen das Scheidungsurteil, Krankenversicherungskarte, Rentennummer und Policen von Lebens- oder Sterbegeldversicherungen. Wenn die Familie eine Grabstätte besitzt, zusätzlich die Graburkunde.

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